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Lipödem – nach 14 Jahren endlich eine Alternative!

LIPÖDEM

 

 

Meine gute Freundin Waltraud, Yogalehrerin in Regensburg, litt, bis Ende 2016, an der Erkrankung Lipödem (falls du nicht weißt, was ein LIPÖDEM ist, klicke HIER! Ihr Leidensweg beginnt vor gut 14 Jahren – 2003.

Waltraud fällt eines Tages auf, das sich die Proportionen an ihren Beinen verändern. Innerhalb weniger Wochen vergrößert sich der Umfang im Bereich Hüfte, Po, Beine. Sie beschreibt dies als schleichenden Prozess. Im Winter 2003 hat Waltraud, zum ersten Mal in ihrem Leben, Probleme beim Schuhe kaufen. Sie möchte sich neue Schuhe kaufen, Stiefel. Diese kann sie jedoch auf einmal nicht mehr schließen. Der Reißverschluss geht einfach nicht mehr zu. SCHLIMM. Man (Frau) geht in ein Schuhgeschäft und dann bekommt man auf einmal den Reißverschluss nicht mehr zu! ZUM GLÜCK weiß Frau, es gibt ja breit geschnittene Stiefel! Probieren wir diese doch einfach einmal mal aus! Gehen diese nicht mehr zu, folgen noch die guten Stiefeletten.

Im Nachhinein hat Waltraud den Eindruck, das die „Entwicklung“ ihres Lipödems sehr schnell vorangeschritten ist. Innerhalb weniger Wochen veränderte sie sich optisch stark!

Das Frauen-Ideal, das uns Werbung und Modewelt vorgibt, ist das sehr schlanke und großgewachsene Modell – 90-60-90. Welche Frau entspricht diesem „Ideal“ schon? Man „freundet“ sich dann eventuell damit an, einfach etwas „weiblicher“ gebaut zu sein – was ja OK ist. In diesem „weiblichen“ Zustand bekommt man dann jedoch auf einmal seine heißgeliebten Schuhe nicht mehr zu. UN-GEIL und BESORGNISS ERREGEND!

Nach den Schuhen folgen Hosen, die Waltraud nicht mehr zu bekam. Erst „nur“ obenrum, dann glitten diese gar nicht mehr über ihre Oberschenkel! Zu diesem Zeitpunkt bekommt Waltraud das erste mal Angst: JETZT WIRST DU ABER FETT! Da Gewichtszu- und Abnahme, bei vielen Frauen in der westlichen Welt, zum Alltag gehört, kam weder sie noch ihr Mann auf die Idee, Waltraud könnte erkrankt sein. Sie beginnt eine Diät nach der Anderen auszuprobieren – mit mäßigem Erfolg. Ihr wird mit der Zeit bewusst, das sie nicht mehr diätet, sondern sich schlicht und ergreifend ungesund ernährt und fast bei einer Null-Diät ankommt. Ihr Gewicht bleibt! Frust entsteht.

LIPÖDEM gibt es in 2 Varianten: mit Schmerzen und ohne Schmerzen.

Waltraud hat die Variante MIT SCHMERZEN!

Sie beschreibt die Schmerzen als ZIEHEND, PULSIEREND, HEISS! Sie kommen aus der Tiefe ihrer Beine – wirklich lokalisieren kann sie es jedoch nie ganz genau.

Waltraud wird zudem druckempfindlich. Jedes zu feste „angefasst werden“, jedes Stoßen an einem Gegenstand wird zur Tortur (Beine und Arme).

Waltraud’s Lipödem Variante hat den „Vorteil“, das sie die Schmerzen, relativ schnell, nicht mehr aushalten kann – sie geht zum Arzt. [Die schmerzlose Variante hat zwar den Vorteil, das es keine Schmerzen gibt – allerdings kommt die betroffene Person bei ihr gar nicht auf die Idee, sie/ er könnte erkrankt sein. Diese Person geht einfach „nur“ davon aus, sie sei EINFACH NUR FETT – und wird mit einem Diätenwahn beginnen, der NIE ein Ende finden wird!

Betroffene werden in der Nacht wach, durch die Schmerzen, die Hitze, man weiß jedoch nicht, was man tun soll? Das Einzige, was Linderung verschafft, sind eiskalte Duschen und Kühlpads!

Waltraud geht zu ihrem damaligen Hausarzt. Dieser hat als erste Vermutung, das sie etwas mit ihren Venen hat. Also schickt er Waltraud zu einem Phlebologen. Sie landet in einer Gemeinschaftspraxis. Der konsultierende Arzt teilt ihr mit, das ihre Erkrankung nichts mit Venen zu tun hat! Zur Sicherheit zieht er jedoch noch einen Fachkollegen hinzu.

Waltraud isst immer weniger und hat weiterhin starke Schmerzen.

Ein Lipödem erkennt man daran, das die betroffene Person „unförmig“ in ihren Proportionen (Beine/ Arme) ist. Egal ob angezogen oder im Badeanzug – Waltraud entwickelt schon damals schnell einen Blick für LIPÖDEM. Ein überproportionierter Po im Gegensatz zu einem relativ schlanken Oberkörper. Taille aufwärts ist „Frau“ schlank – was sich jedoch verändern kann, da Frau sich ja in der Diät-Spirale befindet. (FRUST-ESSEN/ FETT). Mit 28 Jahren hat Waltraud dann bereits Orangenhaut!

Ein weiteres Indiz, wie man selbst erkennen kann, ob man ein Lipödem hat oder nicht, erfährt Waltraud durch eine Heilpraktikerin: man spürt es, wenn man über die Haut fährt. Die Haut fühlt sich grieselig an, das Gewebe ist hart & fest.

Das Lipödem ist eine Erkrankung der Lymphe – was sind die Lymphe – bitte HIER und HIER und HIER klicken. Die Lymphe kann nicht abtransportiert werden, dadurch entstehen Schlacken im Gewebe. Um diese Ablagerungen von Schlacken zu vermeiden, werden Stützstrümpfe verordnet. Durch die Strümpfe wird das Gewebe komprimiert, sodass ein zu starkes Ablagern der Schlacken unterbunden wird. Waltraud wird Sport, insbesondere schwimmen nahegelegt. Schwimmen regt den Lymphfluss an. Dieser Effekt wird auch durch Lymphdrainage erreicht. Waltraud praktiziert beides ein ganzes Jahr lang bzw. lässt Lymphdrainagen machen – jedoch verbessert sich der Zustand ihrer Beine nicht. Der Zustand wird lediglich „stabil“ gehalten. Die Schmerzen blieben unverändert intensiv!

Waltraud hatte das „Glück“, das der damalige behandelnde Phlebologe nicht sonderlich sensibel war. Bis auf ihre Beine war Waltraud schlank. ZITAT DES ARZTES: „finden sie sich damit ab, ich habe ganz andere Patientinnen als Sie“!

 

EINFACH A-B-G-E-F-E-R-T-I-G-T-!

 

Waltraud lässt sich zum Glück nicht abfertigen! Für sie ist dies die Herausforderung „FINDE ES SELBST HERAUS“!

Sie recherchiert im Netz. Damals wie heute wird eine Fettabsaugung LIPOSUKTION propagiert – hier ein Bericht über die Vor- und Nachteile. Die Bilder sind mehr als unschön!!!

Sie weint viel! Für Waltraud war diese Zeit, dieses Jahr, ganz, ganz furchtbar!

An dieser Stelle fragen Waltraud und ich uns, wie sehr wohl Partnerschaften/ Ehen unter einem Lipödem leiden? Vor allem, wenn FRAU noch gar nicht erkannt hat, das sie nicht „einfach nur dick ist“, sondern erkrankt???

Für Waltraud ist der psychische Druck enorm und die Vorstellung/ Frage: wie entwickelt sich das in den kommenden 10, 20 und 30 Jahren???

Waltraud wird todtraurig.

Die extremste Form dieser Erkrankung ist übrigens ELEFANTITIS.

Die neuen Kompressionsstrumpfhosen in tollen, modischen Farben . . . das ist alles ein SCHEISS“!!!

Diese Kompressionsstrumpfhosen muss man selbst bei Temperaturen um die 30° und mehr (im Sommer) tragen. Das Material ist Gummi. Dieses Material ist ungesund für die Haut und man schwitzt und es steht einem DER SCHWEISS BIS ZUM BAUCHNABEL!

FURCHTBAR! GANZ, GANZ SCHLIMM!

Wie leiden wohl Betroffene in südlich gelegenen Ländern???

GESELLSCHAFT FÜR LIPÖDEM ERWÄHNEN – SPRUNG!

WARUM SIND MEHR FRAUEN ALS MÄNNER BETROFFEN???

Welche anderen Erkrankungen zieht Lipödem mit sich???

An dieser Stelle frage ich Waltraud, wie viele Menschen wohl wissen, dass der menschliche Körper überhaupt so ein Lymphsystem hat und was dieses System macht??? Ich habe zum ersten Mal in 2009 vom Lymphsystem gehört. Damals besuchte ich eine Multi-Massage Ausbildung bei PARACELSUS hier in Düsseldorf. Die „Lehrerin“ erklärte das Lymphsystem anschaulich an der Tafel. Im ersten Moment dachte ich nur JETZT ERZÄHLT DIE UNS ABER EINEN VOM PFERD! Ich hatte bis dato noch nie etwas von einem Lymphsystem gehört! Warum nicht??? Es scheint ja wichtig zu sein.

1 bis 1 ½ Jahre vergehen, dann sucht Waltraud erneut eine Heilpraktikerin auf. Diese Heilpraktikerin hört sich Waltraud‘-s Geschichte erst einmal ganz in Ruhe an. Eine Anamnese bei einer Heilpraktikerin dauert zwischen 1-3 Stunden. Diese Anamnese wird, in der Regel, nicht von einer Krankenkasse übernommen – dennoch sollte sich der interessierte Leser/in an dieser Stelle einmal fragen, was „kompetenter“ ist: 1-3 Stunden Anamnese bei einer Heilpraktikerin oder 5-15 Minuten Gespräch beim Arzt???

Die Heilpraktikerin wertet die gesammelten Informationen in Ruhe aus und präsentiert dann eine Idee. Sie möchte einen Blutest machen. Dafür wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen genommen. Der Tropfen Blut wird anschließend unter ein Dunkelspektrometer gelegt. Unter dem Dunkelspektrometer sieht man diesen einen Bluttropfen in einer vielfachen Vergrößerung. Was beide in diesem Tropfen Blut dann sehen konnten, waren viele „weiße Schlieren/Fäden“. Die Heilpraktikerin nimmt ihr Lehrbuch zur Hand und zeigt Waltraud, was diese weißen Schlieren bedeuten: sie hat zu viel Eiweiß in ihrem Blut. Aus irgend einem Grund scheint Waltraud‘-s Körper Eiweiß nicht oder nur sehr schlecht verarbeiten zu können und zwar tierisches Eiweiß. Sie schlägt Waltraud vor, sich über einen begrenzten Zeitraum tiereiweißfrei (sie nennt es nicht vegan) zu ernähren, um zu prüfen, ob sich dadurch etwas verändert. Der Vorschlag hört sich für Waltraud vernünftig an und sie probiert es 4 Wochen lang aus. Die ersten 2 Wochen ist die Ernährung tiereiweißfrei, die darauf folgenden 2 Wochen zusätzlich auch noch rohköstlich. Waltraud informiert sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht über Veganismus – sie lässt ganz einfach nur alle tierischen Produkte weg. Das Ergebnis ist extrem! Ist Waltraud doch vorher regelrecht explodiert durch die Erkrankung Lipödem, konnte Sie sich nun, nach den 4 Wochen, die geschlossene Hose so, an den Beinen entlang, runter ziehen. Diese 4 Wochen sind für Waltraud der Beweis, sich weiterhin tiereiweißfrei zu ernähren, „um die Figur zu halten/ nicht wieder so dick zu werden“!

In den ersten Jahren – nach dieser Erfahrung – macht Waltraud einmal pro Jahr eine BASEN-DIÄT – die wäre ja in aller Munde (davon weiß ich bis heute NICHTS!!!/ Anmerkung des Schreibers).

Sie macht diese BASEN-DIÄT im Alleingang, nach Unterlagen und Rezepten ihrer Heilpraktikerin. Ihr Zustand verbessert sich dadurch extrem! Sie bekommt dadurch wieder eine gute Figur; leider verändert sich kaum etwas an den Schmerzen. Was jedoch immer noch auffällig bleibt, ist der Wulst um ihre Knie herum. Waltraud entschließt sich, diesen Wulst, operativ, entfernen zu lassen. Ein Eingriff/ Prozedur, von der sie heute eher abrät!

Waltraud lässt sich beraten und lässt den Eingriff machen. Die damalige behandelnde Ärztin, Prof. Dr. med. Marita Eisenmann-Klein, rät ihr davon ab, den Wulst um ihre Fußfesseln ebenfalls entfernen zu lassen – aber die Knie, das würde gut gehen. Für einen Chirurgen ist das „Alltag“, das wird wie am Fließband erledigt. Für Waltraud gehört dieser Eingriff, bis heute, zu den schlimmsten Dingen, die ihr in diesem Leben widerfahren sind! GRAUSAM! MAN KANN ES SICH NICHT VORSTELLEN! Obwohl der Eingriff klein ist, läuft Waltraud 6 Wochen lang mit Knien herum, die aussehen, als hätte sie jemand mit einer Eisenstange verprügelt. Die Haut ist schwarz! DAS BEKOMMT MAN VORAB NICHT MITGETEILT! Man wird auch nicht darauf hingewiesen, wie schlimm die Schmerzen nach der OP sind! ES IST DAS SCHLIMMSTE, WAS SIE SICH SELBST HÄTTE ANTUN KÖNNEN! SIE WÜRDE SO EINEN EINGRIFF NIE WIEDER MACHEN LASSEN! Eine positive Veränderung gibt es dennoch und zwar sind die Schmerzen, in ihren Beinen, nach diesem Eingriff, auffallend milder. (AN DIESER STELLE FRAGE ICH MICH, OB DIESE SCHMERZEN ENTSTEHEN, WEIL DIE GESTAUTE LYMPHE DRUCK AUF DAS UMLIEGENDE GEWEBE AUSÜBT???)

Waltraud ernährt sich weiterhin vegan und leider muss sie auch weiterhin die Stützstrümpfe tragen. Die Schmerzen blieben – mal sind sie milder, mal sind sie intensiver. Was Waltraud beobachtet, ist, dass die Schmerzen „abhängig“ sind, von dem, was sie isst! Bei dem Verzehr vieler Kohlehydrate (Hartweizennudeln, Kartoffeln,) werden die Schmerzen intensiver.

Aufgrund dessen beginnt Waltraud sich bewusst mit veganer Ernährung auseinander zu setzen.

An dieser Stelle unseres Interviews erzähle ich Waltraud von meiner ersten und leider bis heute einzigen Fastenwoche.

SPRUNG – FASTEN 2010 – VEGBEGLEITERIN

STARCH in den Text einfließen lassen – was dann zu dem Basen-Fasten passt, das es ihr danach besser geht (Reduktion der Stärke=Kohlehydrate).

Petra Slickers erwähnen = Buch DIE ERNÄHRUNGS-SANDUHR.

Waltraud findet zum Yoga.

Der Wulst um die Knie kommt nach einer Weile wieder!

Attila Hildmann bringt sein Buch VEGAN FOR FIT inklusive CHALLENGE heraus. Waltraud entschließt sich, diese Challenge auszuprobieren und bemerkt dadurch auch wieder eine weitere, positive Veränderung! ERNÄHRUNG IS THE KEY!!!

Obwohl Waltraud eine weitere Verbesserung notieren kann, fühlt sie sich – durch diese Ernährungsweise – ständig in einem „MANGEL“. Außerdem verwendet ihr Herr Hildmann dann doch viel zu viel Soja (SPRUNG ZU SOJA). Das, was Attila an Rezepten für 2 Personen heraus gibt, isst Waltraud mühelos alleine. Während dieser Zeit/ Phase geht Waltraud weiterhin zu anderen Ärzten, unter anderem zu einer Internistin. Sie liest sich ein „WIE FUNKTIONIERT ERNÄHRUNG?“ Waltraud weiß dies nicht und ein Arzt weiß das auch nicht! PUNKT! Wie funktioniert das Aufspalten von Lebensmitteln? Wie wird Eiweiß aufgespalten? Was wird dazu benötigt. Bauchspeicheldrüse stellt Enzym her . . . vielleicht funktioniert ihre Bauchspeicheldrüse nicht ordnungsgemäß? Daher der Gang zur Internistin.

Von dieser Internistin bekommt Waltraud PANKREAS (SPRUNG- WIE WIRD DAS HERGESTELLT?) Tabletten verschieben – etwas ganz ekelhaftes!

Von einem anderen Arzt wird sie gefragt, welche Medikamente sie denn momentan einnimmt. Waltraud zählt diese auf – der Arzt ist entsetzt, fragt „warum“ und ob die Einnahme denn noch ein weiteres mal GEGEN-GECHECKT wurde (SO ETWAS GIBT ES???)

Waltraud verneint dies und setzt alle Tabletten umgehend ab!

Während eines Urlaubes isst Waltraud dann doch noch einmal Käse – den sie lange Zeit nicht gegessen hat UND . . . die Schmerzen kommen wieder!

Durch ihre Yogatherapie-Ausbildung bei Richard Hakenberg (SPRUNG) kommt sie mehr mit AYURVEDA (SPRUNG) in Berührung. Zuerst sind es jedoch die Gunas (Raja/Satva/Tamas) SPRUNG. Waltraud setzt sich mit den Gunas auseinander. Waltraud fragt sich: esse ich zu tamasisch? Was ist alles tamasisch??? Eine Bekannte von ihr ist Ernährungsberaterin. Sie gibt ihr den Gedanken, alles SCHLEIMBILDENDE (SPRUNG) mal unter die Lupe zu nehmen, wie z.B. Reis. (Lymphe = weiß & schleimig) „esse ich zu schleimbildend, das alles zu träge wird und ins Gewebe geht??? Sie entscheidet für sich, dass sie sich eine Person suchen muss, die ihr DAMIT weiterhelfen kann. Sie sucht nach einem Ayurveda-Therapeuten und findet – IN REGENSBURG – Dr. Ernst Schrott. GLÜCKSFALL!

Waltraud findet heraus, das Familienmitglieder seit über 20 Jahren zu genau diesem Arzt gehen und sich behandeln lassen.

Als Frau mit Lipödem ist es gar nicht mehr so leicht, in den Urlaub zu verreisen – zumindest nicht in Gebiete mit Sonne, Strand & Meer. Kleider, Röcke, kurze Hosen, offene Schuhe, Sandalen – ALLES SIEHT SCHEISSE AUS! MAN IST IMMER EINGESCHNÜRT – BIS ZUM BAUCHNABEL UND SIEHT IMMER AUS WIE EINE PRESSWURST! EINGEPFERCHT WIE IN EIN KORSETT – VON DEN ZEHEN BIS ZUM BAUCHNABEL. Die Zehen werden, aufgrund des ständigen Drucks durch die Lymphe, so empfindlich, das jede kleinste Berührung schmerzhaft ist ( BEMERKUNG VON MIR: an dieser Stelle kann ich mir sehr gut vorstellen, wie dadurch Lebensqualität schwindet und der Nährboden für Depression(en) geschaffen werden kann!) MAN THERAPIERT NIEMANDEN, INDEM MAN IHN/SIE EINFACH NUR IN STRUMPFHOSEN STECKT!

Das Baden im Meer ist zwar sehr angenehm, da das kalte Wasser angenehm die Beine kühlt – jedoch anschließend in der Sonne liegen und „trocknen“, das geht dann nicht mehr. Nicht nur wegen der „Optik“, sondern weil man sich der Wärme und Hitze nicht mehr aussetzt!!!

Für Herrn Dr. Schrott ist ihr Fall überhaupt kein Thema. Wie jeder gute und gewissenhafte Ayurvedische Therapeut macht auch er erst einmal seine Anamnese und teilt Waltraud anschließend mit, was sie zu verändern hat. Sie setzt alles sofort um. Nach nur 2 Wochen sieht Herr Dr. Schrott bereits die ersten Verbesserungen – Waltraud selbst jedoch noch nicht. Waltraud leiht sich „sein“ Ayurveda Buch (SPRUNG) aus, um alles noch einmal selbst nachvollziehen zu können. Zu ihrer Großen Überraschung sind es nur ganz normale, ayurvedische Maßnahmen, die Sie umzusetzen hat:

HEISSES WASSER TRINKEN

AGNI ENTFACHEN

REGELMÄSSIGE MAHLZEITEN

Bis zu diesem Treffen hat Waltraud die Vorstellung, dass sie sich vielleicht, ein Leben lang, rohköstlich ernähren muss?! Und obwohl sie es liebt, Gemüse zu schneiden und roh zu essen, zieht sich, nur bei der Vorstellung, nur noch rohköstlich essen zu können/ dürfen, bei ihr alles zusammen!

AN DIESER STELLE ERZÄHLE ICH WALTRAUD VON THERESE WOLF – SPRUNG!

Waltraud erfährt den Energie-Kick, von dem Therese erzählt, leider nicht.

Waltraud hat sehr hohes VATA/ KAPHA – ihr PITTA ist sehr niedrig. Ihr Agni funktioniert nicht richtig = dadurch entsteht „Schlacke“ AMA. Diese Schlacke wird dann ins Gewebe geschoben.

Waltraud muss in der Früh frühstücken (was sie bis dato selten gemacht hat) und dies warm. Ihre Hauptmahlzeit soll Waltraud mittags einnehmen und abends nur noch leicht essen – sie hatte dies, bis dato, genau in der umgekehrten Reihenfolge ABSOLVIERT! WER HÄTTE DAS GEDACHT?! Keine Tabletten/ Pillen – ERNÄHRUNG! Lasst die Ernährung eure Medizin sein (von wem ist das?)

WASSER KOCHEN:

500ml

10 Minuten richtig kochen (durch das abkochen verändert sich die Struktur des Wassers) lassen

3 Minuten stehen lassen, damit sich der Kalk absetzt

in eine Thermoskanne und dann alle halbe Stunde ein paar kleine Schlucke trinken.

Das heiße Wasser hilft, die Schlacke auszuspülen.

Agni wird entfacht weil sie nach „der Ordnung ihres Doshas“ isst.

WALTRAUD’S RITUALE:

warmes Wasser mit Zitrone und Honig – dies fördert die Verdauung

Zunge schaben

einölen – mit Kapha Öl (ganz genau nach Anleitung)

frühstücken – warmer Brei

duschen

Zu Beginn war dies anstrengend und es hatte den Anschein, dass es viel Zeit in Anspruch nimmt – aber ihre Krankheit war so schlimm, das Waltraud begonnen hat, sich diese Zeit ZU NEHMEN/MACHEN – SIE IST ES SICH MITLERWEILE WERT!!!

Bis Sylvester 2016 hat Waltraud diese Rituale sehr streng befolgt. Seit Beginn 2017 lässt sie die „Zügel“ etwas lockerer – es ist und bleibt anstrengend – vor allem, wenn man wirklich jeden Tag selbst immer frisch kochen soll/ möchte! Sie geht mit dieser „Lockerung“ entspannt um, weiß sie doch, dass sie, zu jedem Zeitpunkt, die Zügel wieder anziehen und ganz strickt nach den Vorgaben von Herrn Dr. Schrott ihr Leben gestalten kann.

Panchakarma (SPRUNG ZU MIDGARD KALARI) war auch mal im Gespräch – falls seine Anweisungen nicht ausreichend Veränderung bringen würden. Dies war jedoch nicht nötig – da ja der Erfolg nach 6 Wochen eintrat.

Dr. Schrott empfiehlt ihr, innerhalb der 6 Wochen, Udvartana (SPRUNG) Massagen machen zu lassen! Waltraud gönnt sich davon wöchentlich eine – sie empfindet diese als SEHR EMPFEHLENSWERT! SPRUNG – ROSA KNOTT AYUROSA.

Nach diesen 6 Wochen ist Waltraud fast gesund – so gut wie geheilt vom Lipödem nach 14 schmerzvollen, traurigen, Jahren!

Waltraud ist schmerz- und Stützstrumpfhosen-frei. Nach 14 Jahren hat es Waltraud irrsinnig viel mentale Kraft gekostet, sich das Tragen der Stützstrumpfhosen abzugewöhnen! :o) Das Gefühl, keine Stützstrumpfhosen mehr tragen zu müssen, endlich wieder schönen Stoff auf der Haut zu spüren, hat Waltraud wochenlang nicht fassen können. Wie toll, wie schön!

Waltraud’s erster Termin ist Ende September 2016.

Waltraud hat insgesamt NUR 3 Termine!

Waltraud schätzt, dass die Gesamtausgaben für Arzt & Ayurveda-Behandlungen insgesamt „nur“ 500 Euro gekostet haben.

Die Kontaktdaten von Herrn Dr. Ernst Schrott – bitte hier klicken.

Waltraud Homepage SOULTRACKS.

COMMENTS

  • #27: Ayurveda - Das beste was Waltraud nach 14 Jahren Lipödem passieren konnte - mindbodylife.de
    Feb 11th, 2018 - 8:00 am - REPLY

    […] Waltrauds Geschichte auf dem Yoga Metamorphose Blog […]

  • #26 Von der hilflosen Lipödem Betroffenen zur Expertin für den eigenen Körper - mindbodylife.de
    Feb 11th, 2018 - 12:18 pm - REPLY

    […] „Lipödem Ayurveda“ eingegeben habe, bin ich direkt auf der ersten Seite auf einen spannenden Artikel gestoßen. Hier wird die Geschichte von Waltraud erzählt, die nach ihrer Lipödem Diagnose 14 […]

  • Ayurveda - Das Beste was Waltraud nach 14 Jahren Lipödem passieren konnte
    Feb 18th, 2018 - 6:15 am - REPLY

    […] Waltrauds Geschichte auf dem Yoga Metamorphose Blog […]

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